Wunderkinder

Regie: Marcus O. Rosenmüller (2011)

Hörproben

Larissas Lied 0:54
Abschied 1:31

Story

In Poltava, einem kleinen Ort in der Ukraine, lebt Hanna (Mathilda Adamik) zusammen mit ihren deutschen Eltern, welche eine Brauerei betreiben. Eines Tages sieht Hanna bei einem klassischen Konzert die beiden Kinder Abrascha (Elin Kolev) und Larissa (Imogen Burrell) und ist von jenen sofort angetan. Abrascha ist ein unglaublich begabter Violinist und Larissa ist als Pianistin nicht minder begabt, beide werden als die neuen Wunderkinder der Ukraine gefeiert. Anfangs geben sie noch diverse Konzerte vor Mitgliedern der Partei, doch schon bald führt die Reise durch ganz Russland bis hin vor Stalin selbst. Hanna die noch immer von den beiden fasziniert ist wünscht sich nichts sehnlicher, als mit ihnen zu spielen und deren Freundschaft zu erlangen.

Als die beiden Kinder davon selber nicht viel hielten, bittet sie ihren Vater Max (Kai Wiesinger) zu Hilfe der die Kinder mit Hilfe finanzieller Mittel dazu bringt, mit ihrer Tochter Violine zu spielen. Leider ist zu dem Zeitpunkt noch immer das Verhältnis der drei mehr als angespannt und erst durch den gemeinsamen Unterricht mit der Lehrerin Irina Salmonova (Gudrun Landgrebe) kann das Eis doch noch gebrochen werden, eine tiefe Freundschaft entsteht.

Diese Freundschaft wird jedoch schon bald auf eine harte Probe gestellt, denn der Krieg und vor allem die Deutschen brechen über Russland herein. Mit Hilfe der jüdischen Eltern von Abrascha und Larissa kann die Familie Reich sich den Fängen der dortigen Partei entziehen und versteckt sich fortan im verlassenen Keller der Brauerei. Das diese Hilfe nicht einseitig verlaufen soll, stellt sich spätestens beim Einmarsch der Deutschen in das Dort Poltava heraus. Die Familie Reich versucht ihr Möglichstes um beide Familien zu schützen, doch jede Hilfe scheint vergebens zu sein…